Drei Generationen am Hobel
Seit 1979 riecht es in der Werkgasse nach Eiche und Bienenwachs. Was als kleine Bauschreinerei begann, ist heute eine Manufaktur, die ihr Handwerk von Generation zu Generation weitergibt – ohne den Anspruch zu verändern.
Start · Werkstatt
Aus einer Idee, gewachsen wie Holz
1979 richtete Josef Brunner in einer ehemaligen Wagnerei im Zürcher Kreis 5 seine erste Hobelbank ein. Er baute, was die Nachbarschaft brauchte: Fenster, Türen, den einen oder anderen Tisch. Was blieb, war seine Überzeugung, dass ein Möbel so gut ist wie seine schwächste Verbindung.
Heute führen seine Tochter und sein Enkel die Werkstatt weiter. Neue Maschinen stehen neben alten Handhobeln, digitale Pläne neben Bleistiftskizzen. Geblieben ist die Haltung: Wir bauen langsam, damit unsere Möbel lange bleiben.
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Seit 1979
Fast ein halbes Jahrhundert Werkstattgeschichte an einem Ort.
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Familienbetrieb
Drei Generationen teilen Werkbank, Wissen und Verantwortung.
Wir lassen dem Holz das letzte Wort
Jedes Brett, das unsere Werkstatt betritt, wird gelesen wie ein Text: Maserung, Astbild, Farbverlauf. Wir lagern unser Holz jahrelang, bis es zur Ruhe gekommen ist, und fügen es dann so, dass es sich bewegen darf, ohne zu reissen.
Unsere Oberflächen sind offenporig geölt oder gewachst. Das fühlt sich lebendig an, altert würdevoll und lässt sich jederzeit auffrischen – im Gegensatz zu versiegelten Lacken, die man irgendwann abschleifen muss.
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Ausgesuchtes Massivholz
Eiche, Nussbaum, Esche, Kirschbaum und Ahorn aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
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Natürliche Oberflächen
Geölt und gewachst statt versiegelt – atmungsaktiv und reparierbar.
Wer bei MASSWERK am Werk ist
Ein kleines Team, das seit Jahren zusammen arbeitet – jeder mit seiner Handschrift, alle mit demselben Anspruch.
Regula Brunner
Zweite Generation. Führt die Werkstatt, zeichnet die Entwürfe und behält die Maserung im Blick, wenn andere längst zur Schraube greifen würden.
Jan Brunner
Dritte Generation. Verbindet CNC-Präzision mit dem Handhobel und ist am liebsten auf der Baustelle, wenn eingebaut wird.
Marco Keller
Spezialist für alte Verbindungen und Oberflächen. Bringt Erbstücke zurück, ohne ihnen die Jahre zu nehmen.
Selina Aebi
Im dritten Lehrjahr. Sorgt dafür, dass jede Kante stimmt und jede geölte Fläche seidig aus der Werkstatt geht.
Drei Werte, an denen wir uns messen
Ehrlichkeit
Vollholz bleibt Vollholz. Wir sagen, was möglich ist und was nicht – und beraten auch dann, wenn weniger die bessere Lösung ist.
Beständigkeit
Wir bauen für Jahrzehnte, nicht für die nächste Saison. Reparierbar, nachölbar, weitergebbar.
Sorgfalt
Jedes Detail zählt: die Kante, die man kaum sieht, die Schublade, die leise schliesst, die Fuge, die stimmt.
Kommen Sie in der Werkgasse vorbei
Am besten versteht man Handwerk, wenn man es riecht und anfasst. Vereinbaren Sie einen Termin – wir zeigen Ihnen die Werkstatt und sprechen über Ihr Projekt.
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